AKTUELLES

Adventkalender


Bereits morgen läutet der 1. Dezember den alljährlichen Count-Down zum Weihnachtsfest ein. Oftmals wird diese Zeit der »Vorfreude und Besinnlichkeit« für viele von uns von intensiver Arbeit und der Vorbereitung auf die Feiertage begleitet. Aber auch Kriege, globale Krisen und Konflikte lassen uns diese Unruhe im heurigen Advent noch deutlicher spüren. Umso mehr braucht es persönliche Rückzugsorte, Orte des Innehaltens und der Ruhe.


Als künstlerisches Motiv übten Nischen immer schon eine große Faszination auf mich aus: In meinen Bildern werden sie häufig zu Orten, an denen sich Träume, Wünsche und Utopien manifestieren. Das Einziehen einer Nische bedeutet für mich auch das Öffnen von vormals undurchdringlichen Mauern, das Ermöglichen von Räumen für Gedanken. Sie schaffen Durchbrüche und Platz für Austausch und Kommunikation, Wände beginnen zu leben und zerbröckeln.


Mit jedem der folgenden 24 Tage öffnet sich eine Nische in der heurigen »Kalenderwand«. Dabei gibt jede Nische den Durchblick auf einen Teil eines dahinter verdeckten Bildes wieder, das erst am 24. Dezember enthüllt wird.  Ich freue mich, wenn Ihr den Kalender mit Freund*innen, eurer Familie oder Interessierten teilt, und wünsche Euch allen einen frohen und besinnlichen Advent! Bleibt gesund! Herzlichst, Florian (Wien, November 2023).

Hinter dem Vorhang


Manche Bilder brauchen eben Zeit. Dieses Bild brauchte sogar sehr viel davon...

 

Dabei macht das mit dem Titel »Janus« versehene Gemälde nicht nur den für die künstlerische Arbeit oftmals entscheidenden Faktor Zeit zum Thema. Als einer der ältesten Götter der römischen Mythologie steht Janus auch sinnbildlich für den Blick nach vorne und zurück, in die Zukunft und in die Vergangenheit und in gewisser Weise auch auf uns selbst.

 

Der kurze Beitrag bietet einige Einblicke in den Entstehungsprozess dieses Auftragswerkes, das mit viel Liebe zum Detail und im Verlauf mehrerer Jahre entstandenen ist und zuletzt in den 24 Fenstern des jährlichen Adventkalender Schritt für Schritt enthüllt werden konnte. Neben persönlichen Gedanken zu Entwurf und Konzept gibt es in der weiterhin freigeschalteten  Bildergalerie noch reichlich Details zu entdecken.

 

Also zur Seite mit dem Vorhang und ab auf die Leinwand!

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Neue Weinetiketten zum »Concept«


Anlässlich des seit Frühjahr 2023 das Sortiment des Winzers Walter Polt erweiternden Gemischten Satzes bespielt seit kurzem die von mir neu entworfene Etikette mit dem Musiker die Flaschen des frisch getauften Weins. Das endgültige Design für den neuen »Concept« wurde nach vielen grafischen Schwüngen mit Feder auf Papier und in enger Abstimmung mit dem Weinbauern erarbeitet und bildet mit der seit 2020 die Flaschen des DAC-Weins »Concert« schmückenden Geigerin auch visuell ein harmonisches Ganzes.

In diesem Beitrag findet Ihr neben Bildern zu den beiden Weinen  einige weiterführende Informationen zur Entstehung der beiden Etiketten, zur Philosophie des Winzers und (natürlich auch) wie man zu einer Flasche der limitierten Auflage des neuen »Concepts« kommt. 

 

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FELSGEBURT

Matera | Rom | Wien


»Steinphilosoph« (Detail), 120 x 90 cm, Acryl auf Leinwand

projekt: FELSGEBURT


Ausstellungen

 

MATERA

Casa Cava
Via San Pietro Barisano, 47
75100 – Matera (IT)

www.casacava.it  

 20. Juli - 03. August 2019

La Lopa

Via Bruno Buozzi, 13
75100 – Matera (IT)
www.lalopa.com
04. August - 08. September 2019

ROM

Pilgerzentrum Rom

Via del Banco di S. Spirito 56
00186 - Roma (IT)

www.pilgerzentrum.net/ 

25. Oktober - 08. November 2019

 

WIEN

Italienisches Kulturinstitut Wien

Ungargasse 43
1030 Vienna (AUT)

www.iicvienna.esteri.it

21. November - 20. Dezember 2019

 

>  Informationen zu den einzelnen Ausstellungen

»Das Projekt  FELSGEBURT (italienisch: nascita dei sassi) setzt sich anlässlich der Ernennung Materas zur europäischen Kulturhauptstadt 2019 die Umsetzung eines künstlerischen Werkzyklus in Zeichnung und Malerei zum Ziel, der zum einen der besonderen Atmosphäre dieser seit 9000 Jahren durchgehend besiedelten und im Lauf der Zeit aus der felsigen Umgebung herausgewachsenen Stadt Rechnung trägt, und zum anderen die Sehnsucht des modernen Menschen nach einer Rückbesinnung zu seinen Ursprüngen zu einer zentralen Fragestellung erhebt.

 

Während meiner bisherigen Erkundungstouren in den antiken Ortsteilen Materas, den sog. Sassi, faszinierten mich vor allem die von Natur, Witterung und Zeit zurückeroberten Orte: Natürliche Höhlen, verlassene Kirchen, ruinöse Häuser und die labyrinthartig aus dem weichen Tuffstein geformten Straßen und Gassen bilden eine archaische Kulisse, vor der sowohl der „in den Fels hineingeborene“ Mensch als auch der ihn umgebende Stein einem ständigen Kreislauf des Entstehens, Werdens und Vergehens unterworfen scheint.

 

Die Veranschaulichung dieses existenziellen Spiels von Leben und Vergänglichkeit, mit dem einer stetigen Veränderung konfrontierten Menschen als dessen Hauptprotagonisten auf der Suche nach Ursprung, Ziel und Sinn, soll in weiterer Folge zu einem bestimmenden Thema meines künstlerischen Vorhabens werden, das von Juli  bis Dezember 2019  in Matera, Rom und Wien zur Ausstellung gelangt«

[Florian Köhler, Juni 2019]

>  mehr über das Projekt »FELSGEBURT« .... 



kunstinstallation: La vita è bella


 

kunstinstallation  »La vita è bella«

 

Das MMC Haus

Walter-Jurmann-Gasse 4
1230 Wien

 

29. Mai- 30. Juni 2020

Aktuelle Medienberichte:

www.kunst.wien

kunstinstallation-am-mmc-haus-zeigt-neuanfang

 

Auf insgesamt 200 m² wird seit 29. Mai 2020 mein für die Installationsreihe BUT BEAUTIFUL entstandener Entwurf auf der Außenfläche des MMC-Hauses der breiten Öffentlichkeit präsentiert.  Die Arbeit mit dem Titel »LA VITA È BELLA« entstand eigens für einen Zyklus  monatlich wechselnder Kunstinstallationen, der seit Februar diesen Jahres unter dem Motto BUT BEAUTIFUL jungen KünstlerInnen in großem Format die Möglichkeit bietet,  sich thematisch mit der Schönheit des Lebens und seinen positiven Facetten auseinanderzusetzen.

 

Nach dem unerwarteten Lock-Down vor nunmehr neun Wochen verstehe ich die öffentliche Präsentation meines Entwurfs nicht nur als kulturelles Lebenszeichen und Erwachen, sondern allgemein als Symbol des Neubeginns. Die Arbeit »LA VITA È BELLA« setzt hierfür einen der vielleicht existenziellsten und zugleich schönsten Momente des menschlichen Lebens in den Mittelpunkt: die Geburt. 

 

Mit der italienischen Betitelung der Arbeit möchte ich zudem bewusst meine tiefe Verbundenheit mit Italien, seinen Einwohnern und seiner Kultur zum Ausdruck bringen, die sowohl meine künstlerischen Projekte in den vergangenen Jahren als auch mich als Mensch wesentlich geprägt haben. « 

 

[Florian Köhler, Juni 2020]


Die Installation kann noch bis Ende Juni 2020 öffentlich besichtigt werden. Weitere Informationen zum Entwurf & Konzept finden Sie hier: » La vita è bella «


ausstellungen & projekte: 2015-2018